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Warum Logfiles allein nicht ausreichen


Viele herkömmliche Analyse-Instrumente verwenden für die Untersuchung von Besucherverhalten und Erfolg einer Webseite ausschließlich Logfiles. Dieser Artikel stellt die Beschaffenheit von Logfiles vor und beleuchtet die Nachteile dieser Vorgehensweise.

Was sind Logfiles?
Eine Logdatei (engl. log file) beinhaltet das automatisch erstellte Protokoll aller oder bestimmter Aktionen von einem oder mehreren Nutzern an einem Rechner, ohne dass diese davon etwas mitbekommen oder ihre Arbeit beeinflusst wird. Im Internet werden Logfiles von Webservern erstellt und protokollieren den Verkehr, der auf einer Internetseite generiert wird. Ein Eintrag im Logfiles hat folgenden Aufbau:

183.121.143.432 - - [18/Mar/2003:08:05:03 +0200] "GET /images/bild.png HTTP/1.1" 200 805 "http://www.google.de/"

Der Eintrag enthält die IP-Adresse des Besuchers, das Datum des Besuchs, die Anforderung (in diesem Fall die Datei "bild.png", und die Herkunft des Besuchers (www.google.de).

Nachteile von Logfiles
Der kryptische Aufbau verhindert zunächst einmal, intuitiv eindeutige Informationen zu gewinnen. Darüber hinaus sind Logfiles sehr unübersichtlich, es werden extrem viele Daten generiert, deren Auswertung zusätzlich erschwert wird.

Wenn Ihre Site erfolgreich ist, werden die Log-Dateien riesig. Sie brauchen dann eine ausgefeilte Logistik und leistungsstarke Rechner, um die Dateien halbwegs zügig auszuwerten. Hinzu kommt der Nachteil, dass die Daten nicht in Echtzeit auswertbar sind. Sie erhalten nur "ex post"-Daten, und können nicht zeitnah auf neue Anforderungen reagieren.

Die Zählweise von Logfiles sind sehr unsicher, mal werden zu viele, dann wieder zu wenige Nutzer gezählt. Ursachen hierfür:


  • Mehre Nutzer, die hinter einer Firewall sind, werden als ein Nutzer gezählt
  • Caching verzerrt die Ergebnisse, es kommen nicht alle Anfragen auch wirklich beim Server an und werden deshalb auch nicht gezählt.
  • Nutzer, die im Browser die Schaltflächen "Vorwärts" und "Zurück" klicken, werden nicht korrekt erfasst.
  • Wechselnde IP-Adressen erschweren die Zuordnung von Sitzungen zu einzelnen Nutzern.´
  • Nicht menschlicher Datenverkehr von Robots und Spidern wird mitgezählt. Wenn sich die Robots nicht korrekt beim Server identifizieren, ist dieser Datenverkehr fast nicht auszufiltern.
  • Ihre eigenen Aufrufe werden ebenfalls mitgezählt. Wenn sie auf Ihr Angebot mit einer statischen IP-Adresse zugreifen, lässt sich dieser Datenverkahr relativ leicht ausfiltern.



Komplexe dynamische Web-Sites mit verschiedenen Servern, die sich über diverse Domains und Sub-Domains verteilen sind aus den oben genannte Gründen praktisch nicht unter Zuhilfenahme von Logfiles auswertbar.

Wie löst argusys dieses Problem?
1) Cookies
Zunächst einmal arbeitet argusys mit Cookies. Nur über Cookies lassen sich Browser eindeutig identifizieren. Mit Hilfe von Cookies lassen sich Sitzungen nachvollziehen, Nutzer eindeutig identifizieren (Erstbesuch vs. Erneuter Besuch).

2) "Argusys-Augen"
argusys verwendet kleine Code-Schnipsel zur Analyse. Sie als Site-Betreiber müssen nur einige kleine JavaScript-Schnipsel in Ihre Site implementieren. Die Statistiken rufen Sie mit dem Browser ab, bzw. laden sie im Excel-freundlichen Format auf die heimische Festplatte. Vorteile dieser Vorgehensweise ist, dass Daten in Echtzeit vorliegen, und sich komplexe Sites mit mehreren Domains/Sub-Domains und dynamischen URLs sich so gut analysieren lassen. HTML-E-Mails sind ebenfalls zählbar, zusätzliche technische Informationen wie Bildschirmauflöung lassen sich ebenfalls erfassen.

Hier gibt es mehr Informationen zu argusys.




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